Vorhandene Ausgleichsflächen nutzen

Aktuell gibt es ein wenig Aufregung im Ort, weil wir Kandidaten auf der Liste stehen haben, die sich vermehrt für den Schutz der Natur einsetzen.

Hier an dieser Stelle daher mal ein kurzes Beispiel, was wir als erstes Ziel am Beispiel einer Streuobstwiese (stellvertretend für die anderen Flächen in der Gemeinde) fest gemacht, erreichen möchten.

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Nehmt Euch einmal die 6 Minuten Zeit, den Beitrag zu sehen und vergleicht die gezeigte Streuobstwiese mit der Streuobstwiese des Ortes, welche als Ausgleichsfläche ausgewiesen ist.

Wir haben derzeit ein paar Bäume auf einem Rasen stehen. Bäume zu setzen ist immer eine gute Idee und ein guter Anfang, aber das macht alleine noch kein Ökosystem oder eine gute Ausgleichsfläche aus. Und eine grüne Fläche ist hübsch, aber hat immer noch keinen großen Nutzen für Insekten, wenn diese nicht entsprechend mit Blühpflanzen präpariert und gepflegt wird. Denn Blumenwiesen brauchen Pflege. Die Blumenwiese ist ein Kulturgut der Menschen und der Nutzung durch Tiere. Ohne Eingriff würde über kurz oder lang Wald entstehen.

Ziel der Bemühungen ist es nun, genau diese uns im Ort zur Verfügung stehenden Flächen einem ökologischen Nutzen zuzuführen, der ökologisch sinnvoll ist und einen Ausgleich zu den wirtschaftlich genutzten Flächen (Wohngebiete, Schulneubau, Gewerbegebiet, Landwirtschaft) bietet.
Auch wenn es viele private Initiativen gibt, ist es die Aufgabe der Gemeine diese Flächen zu definieren.

An dieser Stelle möchten wir auch auf den großartigen Einsatz der IG-Petersberg verweisen, deren Arbeiten ebenfalls auf die sinnvolle Nutzung der Flächen rund um den Petersberg ausgelegt sind. Helfende Hände sind hier gerne gesehen.

Bildnachweis: Alexandra Gerhardt-Botzian – Streuobstwiese Wershofen

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